Kampenknubel - Napf - Trubschachen
| Länge | 29 km | Dauer | 6h 00min |
| Anstrengung |
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Besonderheit |
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| Akkustand |
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Motor |
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The Beauty & the Beast !
Beschreibung
Dies ist mit weitem Abstand die härteste, längste aber auch schönste Bike-Tour, welche ich bisher je gemacht habe!
Die Tour startet und endet bei der Reithalle in Schüpfheim. Von dort geht es der Strasse entlang hoch via Eggli, Gmeinwärch zur Mittlisthütten. Anschliessend geht es rechts hoch in die Wälder zum Kampenknubel, an Mettlenschwand, Änzilegi und Hängst vorbei auf den Napf.
Es gibt immer wieder steile Abschnitte hoch und runter, siehe Höhenprofil. In der Gegend der Hängeleflüe-Mettlenschwand trifft sich die Route mit der "Route 77" von Schweizmobil. Die Fahrbarkeit einiger kurzer, steiler Abschnitte ist recht wetterabhängig dh wenn es zu nass ist, wirds schwierig, weil die nassen Steine sehr rutschig sind.
Vom Napf geht es chillig 14km runter ins Fankhaus, Trub und am Ende in den Trubschachen. Ab hier musst du selber wissen, ob du die öde Rückfahrt auf der Strasse machen willst oder den Zug nimmst. Das Velo Ticket Trubschachen - Schüpfheim kostet im Moment 4.30 Fr
Hinweise
Bei Kilometer 9 kommt ein kurzer, aber steiler Abschnitt hoch auf die Rotegg zum Kampenknubel. Mühsam ist der weiche Untergrund und wie auf dem Foto zu sehen ist, im Herbst auch noch nasses Laub. Diese Mischung ist bei Feuchtigkeit fast nicht befahrbar, da das Heckrad durchdreht. Wir mussten 2mal absteigen und mit der Schiebehilfe die steilsten 50m zu Fuss zurück legen.
Kampenknubel
Auf dem Kampenknubel angekommen, nachdem man die ersten 500 Höhenmeter geschafft hat, wird man zum ersten Mal mit einer grandiosen Aussicht auf das Entlebuch und das Emmental belohnt!
Ober Rathuse
Bei Kilometer 11.7 so auf der Höhe von Ober Rathuse bietet sich eine kleine Trink- und Stärkungspause an. Hier sind 2/3 des Aufstieges zum Napf geschafft, aber das letzte Drittel verlangt noch einmal vollsten Einsatz von Mensch und Material.
Ziel erreicht!
Um 8.30h gestartet, um 11.55h endlich oben angekommen... usgepumpt, hungrig, durstig und extrem erleichtert kennt die Freude keine Grenzen!! Man realisiert, wie unendlich viel Glück wir haben in einen der friedlichsten und paradiesischten Ecken des Planeten leben dürfen...
Wer sich noch mehr für die Gegend interessiert und auch Infos sucht zu den Themen Wandern, Geniessen und änhliches, empfehle ich die Seite "Unterwegs in Napfgebiet"
Berghotel Napf
Neben dem Aussichtspunkt befindet sich das Berghotel Napf, welches auch über eine Webcam verfügt. Wir haben uns dort verpflegt, weil wir grundsätzlich versuchen die Einheimischen, welche sich anstrengen, auch zu unterstützen und nicht ein mitgebrachtes Sandwich zu essen. Ich meine, wenn man mehrere tausend Franken für ein Bike ausgibt, kann man auch einen 20er hinlegen für einen warmen Teller...
Die Speisekarte ist einfach, aber trotzdem abwechslungsreich, auch für Vegetarier hat es Gerichte dabei und auch kleinere Portionen für die Kinder.
Wir hatten extremes Wetterglück mit einer enormen Weitsicht, so dass man gefühlt die ganze Schweiz sehen konnte :-)
Rückfahrt
Nach dem obligatorischen WC-Besuch ging es dann stramm auf den Rückweg. Wir entschieden uns dazu, die kurze Strecke zwischen den Punkten "A" und "B" zu Fuss zurück zu legen. Der Weg ist sehr schmal, etwas steil, voller Baumwurzeln und Wanderer kommen einem auch entgegen.
Klar, mit der nötigen Zuversicht (oder Dummheit...) könnte man diesen Abschnitt auch befahren, aber wir in unserem Alter müssen niemanden etwas beweisen und Rücksichtnahme auf Fussgänger ist für uns selbstverständlich. Auf dem Tourenbeschrieb 712b Rundwanderung Fankhaus von SchweizMobil hat es noch viele weitere Fotos rund um diesen Abschnitt und den Napf.
Ab dem Punkt "B" geht ein angenehmerer Weg weiter zum Grüebeli, dann führt ein breiter Karr-Weg hinunter bis zu Hauptstrasse bei der Mittler Mettlen. Ab da heisst es nur noch rollen lassen bis ins Dorf Trubschachen :-)
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